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Eigentlich mag ich ja schon den Winter, aber nur eigentlich! Und nur die perfekten Wintertage mit tiefblauen Himmel und Sonnenschein. Das hat schon was. Frühmorgens aufstehen, das Snowboard unter die Füße schnallen und unberührte Powderhänge abfahren. Traumhaft!
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Aber leider ist die Mehrzahl der Wintertage grau, matschig und düster. Bevor man sich nach draußen wagen kann, muss erst mal stundenlang vor dem Kleiderschrank überlegt werden welche Klamotten nun Schicht für Schicht angelegt werden sollen. Ein T-Shirt, am besten noch ein T-Shirt, darüber einen Hoodie und eine dicke fette Winterjacke. Dazu die heiß geliebten Accessoires wie Mütze, Handschuhe und einen Schal.
Jetzt noch die dicken Socken und die festen Schuhe. Fertig! Ab nach draußen. Auf der Straße dann kommen einem formlose, dick eingepackte Gestalten mit grimmigen Gesichtern entgegen.
Schlotternde Knochen und klappernde Zähne egal wo man hinsieht. Trübsal wird geblasen, in Perfektion…
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Sich den Winter Schönsaufen mit Glühwein, Rum und Jagertee geht auf Dauer auch auf die Substanz. Glaubt mir, diesen Selbstversuch habe ich letztes Jahr probiert und wie wir ja alle wissen war es ein verdammt langer Winter.
5 Monate oder war er noch länger!!!?
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Daher spiele ich diesen Winter bei der Kälteparade nicht mehr mit. Ich fahr in die Sonne, zum Surfen!
Aber wohin? Viele Traumziele habe ich noch auf meinem Reisezettel und so ziemlich jedes zielt auf ein Sonnenland. Außer Russland bzw. Moskau, dass mach ich auf jeden Fall auch noch irgendwann, aber jetzt ist erstmal Sonne tanken dran.
Also die Liste mit den Reisezielen ausgerollt, den Finger ausgestreckt, Augen zu und……Costa Rica. Geil!
Verdammt gute Wahl!!
Das war genau vor 2 Monaten und jetzt rückt der Winter, aber zum Glück auch der Abflugtermin immer Näher. Langsam wird es auch Zeit mir Gedanken zu machen was ich mitnehmen muss.
Ich denke die Liste wird ziemlich kurz. Flip Flops, jede Menge T-Shirts und Surfshorts sind die Basisausstattung für eine gelungene Reise. Einen Hoodie, eine lange Hose und zwei paar Socken kommen auch noch in den Rucksack. Kann ja mal kalt werden. Haha, Ja klar… Na ja vielleicht brauch ich sie doch noch mal für ne Vulkantour! Zinksalbe für die gnadenlose Sonne wäre auch nicht schlecht und mein Surfboard, aber das ist eh klar…
Und natürlich ein paar Bücher. Es gibt nichts entspannteres als nach einer geilen Surfsession mit nem kühlen Bier in der Hängematte oder am Strand zu fletzen und zu relaxen.
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Ein Buch drängt sich hier ganz klar in den Vordergrund und es ist ein Muss für jeden Surftrip.
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Taj Burrow’s Book of Hot Surfing
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Über Taj, glaube ich, brauche ich nicht viele Wort zu verlieren. Er gehört schon seit Jahren zu den besten Surfern der Welt und hob das „New School Surfen“ durch seine extrem fetten Aerials auf ein höheres Niveau.
Das Buch selbst ist kein typisches How-to Surf Buch. Taj hat es geschafft die verschiedenen Moves ohne den typischen Sachbuchmief anschaulich und praxisnah zu erklären. Egal ob du Anfänger bist und am Take-off feilst oder bereits ein paar mehr Surfsprossen erklommen hast und am „Frontside Air Reverse“ bastelst. Taj Burrow’s Book of Hot Surfing ist für jeden etwas und macht garantiert Bock auf Surfen.
Einen kleinen Vorgeschmack findet ihr hier
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Ein wahnsinns Buch und meine Empfehlung für alle, die dem Winter für eine Wellenreise entfliehen wollen.
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22. Oktober 2009 geschrieben von Stefan - Reisen

