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Wenn ein Kinofilm schon in den ersten paar Tagen mehr als sieben Millionen Dollar einspielt, dann ist das heute nicht unbedingt etwas besonders Ungewöhnliches. Anders sieht die Sache dann aber schon aus, wenn das Budget dieses Streifens nur so hoch war wie das der Portokasse eines gewöhnlichen Hollywood-Blockbusters: 15.000 Dollar standen den Machern von „Paranormal Activity“ zur Verfügung. Aber die haben sie gut genutzt.
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Bei dem Psychomovie, der seit 19.11. auf den Leinwänden flimmert, handelt es sich mal wieder um einen „verwackelten Film“, also um einen, der dem Zuschauer ebenso Amateuraufnahmen vorgaukelt wie das Gefühl, „live“ dabei zu sein. „Blair Witch Project“ war so einer, aber auch „Cloverfield“ und „[REC]“. „Paranormal Activity“ setzt diesen Stil konsequent fort.
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Zu Anfang sieht alles noch nach Frieden und heiler Welt aus. Ein junges Paar zieht in ein neues Haus, die beiden sind glücklich und zufrieden. Doch bald schleichen sich Zweifel und erste Gruselmomente ein: Die jungen Leute scheinen in ihren neuen vier Wänden nämlich nicht allein zu sein. Um dem unsichtbaren Störenfried auf die Schliche zu kommen, stellen sie eine Überwachungskamera auf…
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99 Minuten hat ein Videoband. Entsprechend hat „Paranormal Activity“ eine Spiellänge von 99 Minuten. Geht es zunächst etwas verhalten bis langatmig los, so bleiben doch über 60 Minuten, um sich permanent und nachhaltig zu gruseln. Und das Finale ist das spannendste, das man seit dem besagten spanischen Zombie-Schocker „[REC]“ gesehen hat. Regisseur Oren Perel ist der seltene Coup gelungen, schon mit seinem ersten Film einen Kulthit zu landen. „Paranormal Activity“ feierte auf Festivals wie dem „Screamfest“ und „Slamdance“ Premiere und ließ dort so manchen Zuschauer in Panik die Flucht ergreifen. Die meisten waren begeistert und verängstigt zugleich – eine sehr Adrenalin fördernde und ruhigen Schlaf verhindernde Mischung.
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Im Vergleich zu anderen Horrorfilmen kommt „Paranormal Activity“ aber ganz ohne Blut aus. Doch das macht ihn umso gruseliger. Hier wird konsequent auf Hochspannung, düstere Stimmungen und Atmosphäre gesetzt. Great!
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8. Dezember 2009 geschrieben von Richi - Filme
