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James Cameron drehte nicht nur „Terminator 1 und 2“, sondern auch den erfolgreichsten Film aller Zeiten: „Titanic“ welcher 1,8 Milliarden Dollar einspielte. Was kann ein Mann noch machen, wenn er so einen Megaerfolg abgeliefert hat? Im Falle von Cameron lautet die Antwort: er sucht nach neuen Herausforderungen und kommt wieder mit einer Sensation. Der Kanadier definiert die Grenzen des Kinos neu. Nur knapp die Hälfte seines Science Fiction Abenteuers besteht aus althergebrachter Live-Action. Der Rest ist fotorealistischer CGI. „Avatar“ sollte erst dann gedreht werden, wenn die technischen Möglichkeiten dazu voll ausgereift sein würden, verkündete Cameron schon vor Jahren. Nach „Herr der Ringe“ sah der Visionär die Zeit gekommen. Gemeinsam mit Vince Price entwickelte er eine 3D-Fusion-Kamera, die es erlaubt, so variabel wie mit herkömmlichen Modellen zu drehen. Dazu arbeitete Cameron mit der neuseeländischen Effektschmiede WETA („Herr der Ringe“). Das Ergebnis ist beeindruckend bis schockierend. Camerons Bilder sind Fotorealismus pur. Nur ein paar Dschungelsequenzen erinnern noch an die Grafik in einem Computerspiel. Der Rest wirkt so real wie ein luzider Traum.
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Im Jahr 2154 gehen die Ressourcen der Erde zur Neige. Die Menschen schicken sich an, auf andere Welten auszuweichen. Der Planet Pandora bietet wertvolle Rohstoffe, die den Fortbestand der menschlichen Rasse garantieren könnten. Ein Spezialtrupp aus Militärs und Wissenschaftlern soll den Abbau vorbereiten. Doch die Umwelt auf Pandora ist extrem lebensfeindlich. Die Luft ist für Menschen nicht atembar und es wimmelt dort nur so von Furcht erregenden und blutrünstigen Kreaturen. Um das scheue Naturvolk der Na’vis zu erforschen, haben die Wissenschaftler Avatare erschaffen, Kreuzungen aus Menschen- und Na’vi-DANN, die von Menschen kontrolliert werden. Der querschnittsgelähmte Marine Jake Sully ist gerade erst auf Pandora eingetroffen. Unter dem Kommando von Colonel Quaritch soll er in die Fußstapfen seines toten Zwillingsbruders schlüpfen und das Volk der Na’vi infiltrieren. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri, zu der er sich sofort hingezogen fühlt…
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Pandoras Dschungel ist voll von kunterbunten, riesengroße Fabelwesen, die am Boden und in der Luft die Gegend unsicher machen. Das Naturvolk der Na’vi hat sich mit all den dort lauernden Gefahren arrangiert und sich an die gefährliche Umwelt angepasst. Dem Zuschauer eröffnen sich fantastische Panoramen mit schier unglaublicher Detailfülle, deren Realismus bis in den letzten Pixel überzeugt. Die Story wird dabei fast zur Nebensache, auch wenn es die ganzen 160 Minuten spannend bleibt.
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17. Dezember 2009 geschrieben von Richi - Filme
